Patrouille des Glaciers 2026 — Norton Peak, offizieller Zeitnehmer der PDG
Die Patrouille des Glaciers — kurz PDG — ist kein Rennen wie jedes andere. Sie wird alle zwei Jahre von der Schweizer Armee organisiert und gilt als eines der bedeutendsten Skitourenrennen der Welt, das Zermatt mit Verbier durch die Hochalpen des Wallis verbindet.

Warum die Patrouille des Glaciers ein legendäres Rennen ist
Auf 57,5 Kilometern und über 4.000 Höhenmetern bewegen sich Dreierpatrouillen angeseilt, oft bei Nacht, in einer extremen Umgebung, in der jede Entscheidung zählt.
Norton Peak, eine in Wallis entstandene Schweizer Uhrenmarke, ist stolz darauf, offizieller Zeitnehmer der Patrouille des Glaciers 2026 und 2028 zu sein — eine natürliche Partnerschaft zwischen uhrmacherischer Präzision und alpinem Engagement.
Was ist die Patrouille des Glaciers (PDG)?
Die Patrouille des Glaciers (offizielle Website der Patrouille des Glaciers) wurde 1943 von der Schweizer Armee ins Leben gerufen, um ursprünglich die Fähigkeiten der Gebirgstruppen unter extremen Bedingungen zu testen.
Nach einer Unterbrechung infolge eines Unfalls im Jahr 1949 wurde das Rennen wieder aufgenommen und entwickelte sich nach und nach zu einer weltweiten Referenz im Skibergsteigen.
Heute vereint die PDG tausende Teilnehmer — zivile und militärische — aus aller Welt, die in Dreierteams antreten und einen einzigartigen Geist von Solidarität und Selbstüberwindung verkörpern.
Die legendäre Strecke: von Zermatt nach Verbier über Arolla
Die große Patrouille (Strecke Z): 57,5 km und 4.386 Höhenmeter
Die Strecke Z, das Hauptrennen der PDG, verbindet Zermatt mit Verbier über Arolla. Mit einer Länge von 57,5 km und über 4.000 Höhenmetern führt sie über Gletscher, Pässe und Grate im Hochgebirge. Der Start erfolgt in der Regel nachts in Zermatt, bevor die Tête Blanche erreicht wird, der höchste Punkt des Rennens auf über 3.600 m Höhe.
Details zur Strecke Z der Patrouille des Glaciers entdecken
Die kleine Patrouille (Strecke A): Arolla–Verbier, 29 km
Die Strecke A, kürzer aber dennoch anspruchsvoll, verbindet Arolla mit Verbier auf etwa 27 bis 30 km mit rund 2.000 Höhenmetern. Sie ermöglicht es den Patrouillen, die PDG-Erfahrung zu erleben, während sie für eine größere Zahl erfahrener Teilnehmer zugänglich bleibt.
Die emblematischen Pässe der PDG
Tête Blanche — das Dach des Rennens
Mit ihren 3.650 m Höhe ist die Tête Blanche der höchste Punkt der PDG. Kälte und Wind ausgesetzt, stellt sie einen der anspruchsvollsten Momente des Rennens dar.
Col de Bertol — ein technischer, angeseilter Abschnitt
Nach der Abfahrt von der Tête Blanche erreichen die Patrouillen den Col de Bertol, einen technischen Abschnitt, bei dem die Beherrschung des angeseilten Skifahrens entscheidend ist.
Rosablanche — die letzte Herausforderung vor Verbier
Als letzte große Schwierigkeit der Strecke markiert die Rosablanche den finalen Kraftakt vor der Abfahrt nach Verbier und dem Zieleinlauf.
Eine außergewöhnliche sportliche Leistung: Zahlen und Rekorde
Die Patrouille des Glaciers zählt heute zu den anspruchsvollsten Skibergsteiger-Rennen der Welt.
- bis zu mehrere tausend Teilnehmer
- Teams aus 3 Patrouillenmitgliedern
- Streckenrekord (Z-Strecke): 5h35 (Ausgabe 2018)
Eine Leistung, die das außergewöhnliche Niveau der besten teilnehmenden Athleten widerspiegelt.



